Die klinische Evidenz stützt keinen eigenständigen therapeutischen Nutzen von Buttermilch. Während einzelne Studien marginale Effekte auf Blutdruck oder Lipide (z.B. PMID 24206823, 23786821) zeigen, sind diese kurzfristig, geringfügig und oft durch die Matrix (z.B. Anreicherung mit Eigelb oder Einbettung in Diätmuster) konfundiert. Die oft postulierte Wirkung von MFGM-Komponenten bleibt in klinischen Studien am Menschen ohne signifikanten Nachweis.
Die Datenlage ist durch zahlreiche Konfunder (Matrix-Effekte, Anreicherungen) belastet; ein 'Superfood'-Status ist wissenschaftlich nicht haltbar.
hoch
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Originalquellen
Was sagen die Studien?
Ausgewertet: 2 begutachtete Studien, darunter 1 randomisierte Studien (RCT). Stand: Juli 2026.
2 dafür
(01)Der regelmäßige Verzehr von Buttermilch kann den Blutdruck bei Erwachsenen senken.
(02)Buttermilch ist Teil einer Fastenkur, die bei Übergewichtigen gesundheitliche Risikofaktoren verbessert.
Häufige Fragen
Buttermilch – häufige Fragen
Ist Buttermilch ungesund?
Buttermilch ist kein „Superfood“, aber es gibt auch keine Belege dafür, dass sie ungesund ist. Die klinische Evidenz stützt keinen eigenständigen therapeutischen Nutzen, weshalb sie als normales Lebensmittel betrachtet werden sollte.
Wie oft kann man Buttermilch trinken?
Die ausgewerteten Studien machen dazu keine klare Aussage. Da kein therapeutischer Nutzen belegt ist, gibt es keine wissenschaftliche Empfehlung für eine bestimmte Verzehrhäufigkeit.
Hilft Buttermilch gegen Bluthochdruck oder hohe Blutfettwerte?
Einzelne Studien zeigen zwar kurzfristige und geringfügige Effekte, diese sind jedoch oft durch andere Faktoren wie die Zusammensetzung der Ernährung beeinflusst. Ein klinisch relevanter therapeutischer Nutzen von Buttermilch ist wissenschaftlich nicht belegbar.
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