Ist das gesund?

Transparenz

Wie wir bewerten.

Jede Antwort auf dieser Seite und in der App entsteht nach demselben Verfahren: aus veröffentlichten, begutachteten Studien statt aus einem anonymen Score.

1. Studienpool aus PubMed

Für jedes Lebensmittel wird die medizinische Datenbank PubMed (U.S. National Library of Medicine, über 37 Millionen Einträge) nach Studien zur Gesundheitswirkung durchsucht — gezielt nach Ergebnis-Studien (Herz-Kreislauf, Blutzucker, Sterblichkeit u. a.), nicht nach Konsum-Statistiken.

2. Jede Studie einzeln eingeordnet

Jede gefundene Studie wird einzeln bewertet: Untersucht sie das Lebensmittel selbst oder nur eine breitere Kategorie? Welcher Studientyp liegt vor — Meta-Analyse, randomisierte Studie (RCT), Kohortenstudie? Was ist die Kernaussage, was die wichtigste Einschränkung? Zurückgezogene Publikationen und themenfremde Treffer werden aussortiert.

3. Gewichtung nach Evidenzstärke

Meta-Analysen und randomisierte Studien wiegen mehr als einzelne Beobachtungsstudien. Wenn ein Effekt nur für eine ganze Kategorie belegt ist (etwa „verarbeitetes Fleisch“), wird das ausgewiesen — und nicht als isolierte Wirkung eines einzelnen Produkts verkauft.

4. Gegenprüfung

Bevor eine Einordnung erscheint, wird sie gegen die Einzelbewertungen gegengeprüft: Ist jede Zahl durch eine echte Studie gedeckt? Sind Confounder ehrlich benannt? Folgt das Urteil logisch aus der gewichteten Evidenz? Erst danach wird die Antwort angezeigt — deshalb steht unter jeder Bewertung auch, worauf sie sich stützt, mit Link zur Studie.

5. Wie sicher ist eine Bewertung?

Nicht jede Studienlage ist gleich belastbar. Deshalb trägt jede Seite eine ehrliche Einstufung von „hoch“ (mehrere Meta-Analysen, konsistente Ergebnisse) bis „sehr niedrig“ (wenige oder nur indirekte Studien). Wo die Datenlage dünn ist, steht das so da — statt einer vorgetäuschten Gewissheit.

6. Was die Bewertung nicht ist

Keine medizinische Beratung und kein Kausalbeweis: Viele Ernährungsstudien zeigen Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkung. Wo die Datenlage dünn oder gemischt ist, steht das so da — auch wenn „Kommt darauf an“ weniger griffig ist als ein grüner Haken.

Wer dahinter steht

„Ist das gesund?“ wird von Stephan Lucka entwickelt (Impressum). Rückfragen und Korrekturhinweise sind ausdrücklich willkommen — jede Seite verlinkt ihre Quellen, damit sich alles nachprüfen lässt.

Die Methodik für dein Essen.
Foto aufnehmen, Einordnung verstehen und Originalquellen prüfen. Die ersten 5 Scans sind gratis.
Im App Store laden