Die Evidenz für Mandelmilch ist äußerst dünn. Eine einzige kleine Studie (n=22) deutet auf eine geringere Insulin- und Glukagonantwort im Vergleich zu Kuhmilch bei Typ-2-Diabetes hin, zeigt jedoch keine Unterschiede in der Glukose-AUC. Kategorien-Studien zu pflanzlichen Alternativen sind aufgrund ihrer Heterogenität (oft Fokus auf Soja oder allgemeine pflanzliche Diäten) nicht direkt auf Mandelmilch übertragbar. Mandelmilch ist aufgrund des sehr geringen Proteingehalts ernährungsphysiologisch nicht mit Kuh- oder Sojamilch gleichzusetzen.
Die Evidenzlage ist durch eine starke Übertragung von 'Kategorie-Effekten' (Sojamilch/pflanzliche Diäten) auf Mandelmilch verzerrt. Die einzige spezifische Studie ist methodisch limitiert (n=22). Achten Sie auf den Proteingehalt und mögliche Zuckerzusätze.
niedrig
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Originalquellen
Was sagen die Studien?
Ausgewertet: 2 begutachtete Studien, darunter 1 Meta-Analysen/Reviews und 1 randomisierte Studien (RCT). Stand: Juli 2026.
1 neutral1 kritisch
(01)Mandelmilch bietet bei Diabetikern keinen glykämischen Vorteil gegenüber Kuhmilch.
(02)Pflanzliche Milchalternativen sind bei Kindern mit geringerem Wachstum assoziiert.
Häufige Fragen
Mandelmilch – häufige Fragen
Ist Mandelmilch ungesund?
Mandelmilch gilt als eher unproblematisch, bietet jedoch keinen signifikanten Nährwertvorteil. Da sie sehr wenig Protein enthält, ist sie ernährungsphysiologisch nicht mit Kuh- oder Sojamilch gleichzusetzen.
Wie oft kann man Mandelmilch trinken?
Die ausgewerteten Studien machen dazu keine klare Aussage. Achten Sie bei der Verwendung auf den Proteingehalt und mögliche Zuckerzusätze.
Hilft Mandelmilch bei Diabetes?
Eine kleine Studie mit 22 Teilnehmern deutet auf eine geringere Insulin- und Glukagonantwort im Vergleich zu Kuhmilch hin, zeigte jedoch keine Unterschiede beim Glukosewert. Aufgrund der dünnen Evidenzlage ist diese Aussage jedoch methodisch limitiert.
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