Einordnung aus Studien, Nährwerten und Verarbeitung
Kritisch.
Rotwein ist kein Gesundheitsmittel. Kleine Effekte auf einzelne Blutwerte wiegen die Risiken des Alkohols nicht auf.
5
Studien
2019–25
Zeitraum
hoch
Sicherheit
StudienlageKurz erklärt
Kurze Studien zeigen kleine Änderungen einzelner Blutwerte, aber keinen Schutz vor Krankheit. Mehr Alkohol hängt mit mehr Vorhofflimmern zusammen; bei niedrigen Mengen sind die Ergebnisse uneinheitlich. Daraus folgt keine Empfehlung, Rotwein für die Gesundheit zu trinken.
Was einschränkt
Das Risiko steigt mit der Menge. Die Daten belegen nicht, dass jedes kleine Glas bei jedem Menschen eine Herzrhythmusstörung auslöst. Sie stützen aber auch keine Empfehlung, Rotwein für die Gesundheit zu trinken.
Sicherheit der Aussage
hoch Wie sicher wir uns bei der Antwort sind, unabhängig davon, wie die Antwort ausfällt.
Zusammensetzung und Verarbeitung
Was neben Studien zählt
Nährwerte und NOVA beantworten verschiedene Fragen. Beides fließt getrennt in die Einordnung ein.
Nährstoffprofil
Was steckt drin?
Das amtliche Referenzprofil zeigt keine einzelne herausragende Nährstoffmenge. Die Werte gelten nur für die genannte Form; 100 g sind keine Portionsempfehlung.
85 kcal
Energie
0,07 g
Eiweiß
0 g
Fett
2,6 g
Kohlenhydrate
Ballaststoffe0 g
Zucker0,62 g
Salz*0,01 g
Gesättigte Fettsäuren0 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren0 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren0 g
Ungesättigte Fettsäuren0 g
Vitamin B60,057 mg · 4,1 % NRV
Riboflavin0,031 mg · 2,2 % NRV
Niacin0,22 mg · 1,4 % NRV
Mangan0,13 mg · 6,6 % NRV
Kalium127 mg · 6,3 % NRV
Phosphor23 mg · 3,3 % NRV
Einfluss aufs Urteil: Das Referenzprofil verändert die Einordnung weder klar günstig noch klar kritisch.
Ohne genaue Zutatenliste und Herstellung wäre eine feste NOVA-Gruppe geraten.
Einfluss aufs Urteil: Ohne Zutatenliste und Herstellungsweg verändert NOVA das Urteil noch nicht.
Grundlage: Die benannte Produktart legt Zutatenliste und Herstellungsweise nicht eindeutig fest. NOVA beschreibt Verarbeitung und ist kein Gesundheitsurteil.
NOVA-Methode ↗
Gesamt: Studienlage, amtliches Referenzprofil und NOVA werden getrennt geprüft und gemeinsam eingeordnet. Die Referenzwerte gelten nur für die genau benannte Form.
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Originalquellen
Was sagen die Studien?
Ausgewertet: 5 begutachtete Studien, darunter 5 Übersichtsarbeiten. Stand: August 2026. Belegnähe: 1 × Direkt untersucht, 4 × Hintergrundquelle.
1 dafür4 Hintergrundquellen, nicht mitgezählt
(01)Rotweinkonsum kann helfen, den LDL-Cholesterinspiegel im Blut zu senken.
The effects of wine consumption and lipid profile: A systematic review and meta-analysis of clinical trials
DafürMeta-Analyse/ReviewHintergrundquelleLucerón-Lucas-Torres M et al., J Nutr Health Aging · 2025PubMed ↗
(02)Moderater Rotweinkonsum kann entzündungshemmend auf Gefäße bei gesunden Menschen wirken.
Red wine alleviates atherosclerosis-related inflammatory markers in healthy subjects rather than in high cardiovascular risk subjects: A systematic review and meta-analysis
DafürMeta-Analyse/ReviewDirekt untersuchtSheng Y et al., Medicine (Baltimore) · 2024PubMed ↗
(03)36 Studien zeigen nur kurze und begrenzte Vorteile von alkoholfreiem Rotwein. Die Autoren sehen keinen Grund, wegen möglicher Vorteile alkoholischen Rotwein zu trinken.
The Short-Term Health Effects of Dealcoholised Red Wine: A Systematic Review and Meta-Analysis.
KritischMeta-Analyse/ReviewHintergrundquelleYimer TM et al., Drug Alcohol Rev · 2025PubMed ↗
(04)In 13 Langzeitstudien stieg das Risiko für Vorhofflimmern pro zusätzlichem alkoholischem Getränk am Tag im Mittel um sechs Prozent. Bei Frauen war der Zusammenhang unsicherer als bei Männern.
Alcohol consumption and atrial fibrillation risk: An updated dose-response meta-analysis of over 10 million participants.
KritischMeta-Analyse/ReviewHintergrundquelleJiang H et al., Front Cardiovasc Med · 2022PubMed ↗
(05)Der gesundheitliche Nutzen von moderatem Rotweinkonsum ist wissenschaftlich noch unklar.
The Mediterranean Diet and Cardiovascular Disease: Gaps in the Evidence and Research Challenges
NeutralMeta-Analyse/ReviewHintergrundquelleTemple NJ et al., Cardiol Rev · 2019PubMed ↗
Direkt untersucht heißt: Die Arbeit prüft dieses Lebensmittel selbst. Kategorie oder Zutat heißt: Die Übertragung auf das ganze Lebensmittel bleibt unsicher. Hintergrundquellen erklären nur den Rahmen und zählen nicht zur Studienbilanz.
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Häufige Fragen
Fragen zur Einordnung
Ist Rotwein gesund?
Kritisch. Rotwein ist kein Gesundheitsmittel. Kleine Effekte auf einzelne Blutwerte wiegen die Risiken des Alkohols nicht auf.
Was zeigt die Studienlage?
Kurze Studien zeigen kleine Änderungen einzelner Blutwerte, aber keinen Schutz vor Krankheit. Mehr Alkohol hängt mit mehr Vorhofflimmern zusammen; bei niedrigen Mengen sind die Ergebnisse uneinheitlich. Daraus folgt keine Empfehlung, Rotwein für die Gesundheit zu trinken.
Was schränkt diese Einordnung ein?
Das Risiko steigt mit der Menge. Die Daten belegen nicht, dass jedes kleine Glas bei jedem Menschen eine Herzrhythmusstörung auslöst. Sie stützen aber auch keine Empfehlung, Rotwein für die Gesundheit zu trinken.
Ist Rotwein gesund oder ungesund?
Diese Seite sagt zur Frage „gesund oder ungesund?“: Rotwein gilt als kritisch.
Veröffentlicht am · Zuletzt aktualisiert am · Herausgegeben von Ist das gesund? · Betrieb und technische Prüfung: Stephan Lucka · Maschinell erstellt, keine fachliche Einzelprüfung · So entsteht diese Bewertung
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