Eistee
FrageAntwort

Ist Eistee gesund?

Einordnung aus Studien, Nährwerten und Verarbeitung

Kritisch.

Keine direkt passende Studie. Die Studienlage stützt sich nur auf indirekte oder allgemeine Quellen.

Gezuckerter Eistee liefert viel freien Zucker; häufiger Verzehr erhöht das Diabetesrisiko.

8
Studien
2022–26
Zeitraum
hoch
Sicherheit
StudienlageKurz erklärt

Studien zu zuckergesüßten Getränken zeigen ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes und Übergewicht. Eine Auswertung nennt 27 Prozent mehr Diabetesrisiko (PMID 34444794). Veränderungen bei Leberfett und Insulinempfindlichkeit hängen vor allem mit zu viel Energie und Fruktose zusammen (PMID 35889803, 31935149). Eistee allein lässt sich dabei nicht vom übrigen Lebensstil trennen.

Was einschränkt

Die meisten Daten stammen aus Beobachtungsstudien. Energiezufuhr, Bewegung und die übrige Ernährung beeinflussen die Ergebnisse.

Sicherheit der Aussage

hoch
Wie sicher wir uns bei der Antwort sind, unabhängig davon, wie die Antwort ausfällt.

Zusammensetzung und Verarbeitung

Was neben Studien zählt

Nährwerte und NOVA beantworten verschiedene Fragen. Beides fließt getrennt in die Einordnung ein.

Nährstoffprofil

Was steckt drin?

Das amtliche Referenzprofil zeigt keine einzelne herausragende Nährstoffmenge. Die Werte gelten nur für die genannte Form; 100 g sind keine Portionsempfehlung.

32 kcal
Energie
0 g
Eiweiß
0,02 g
Fett
7,9 g
Kohlenhydrate
Ballaststoffe0 g
Zucker7,7 g
Salz*0,01 g
Gesättigte Fettsäuren0 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren0 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren0 g
Ungesättigte Fettsäuren0,01 g
Folat5 µg · 2,5 % NRV
Riboflavin0,014 mg · 1 % NRV
Kalium34 mg · 1,7 % NRV
Kupfer0,01 mg · 1 % NRV
Magnesium3 mg · 0,8 % NRV

Einfluss aufs Urteil: Zucker, Salz oder gesättigte Fettsäuren fallen im Referenzprofil hoch aus.

pro 100 g · Aufgebrühter schwarzer Eistee, mit Zucker gesüßt. Quelle: USDA FoodData Central, FDC 2710515 · FNDDS 2021–2023 ↗, abgerufen am 2026-08-17. * Salz aus Natrium × 2,5 berechnet. EU-Bezugswerte ↗.

Verarbeitung
offen Produkt prüfen

NOVA hängt vom genauen Produkt ab

Ohne genaue Zutatenliste und Herstellung wäre eine feste NOVA-Gruppe geraten.

Einfluss aufs Urteil: Ohne Zutatenliste und Herstellungsweg verändert NOVA das Urteil noch nicht.

Grundlage: Die benannte Produktart legt Zutatenliste und Herstellungsweise nicht eindeutig fest. NOVA beschreibt Verarbeitung und ist kein Gesundheitsurteil. NOVA-Methode ↗

Gesamt: Studienlage, amtliches Referenzprofil und NOVA werden getrennt geprüft und gemeinsam eingeordnet. Die Referenzwerte gelten nur für die genau benannte Form.

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Originalquellen

Was sagen die Studien?

Ausgewertet: 8 begutachtete Studien, darunter 7 Übersichtsarbeiten und 1 randomisierte Studie (RCT). Stand: August 2026.
Belegnähe: 8 × Hintergrundquelle.

8 Hintergrundquellen, nicht mitgezählt

(01)Zuckerhaltige Getränke sind wissenschaftlich belegt mit vielen gesundheitlichen Risiken verbunden.

Sugar-Sweetened Beverages and Adverse Human Health Outcomes: An Umbrella Review of Meta-Analyses of Observational Studies
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Lane MM et al., Annu Rev Nutr · 2024 PubMed ↗

(02)Zuckerhaltige Getränke sollten durch Wasser ersetzt werden, um Gesundheitsrisiken zu senken.

Association of Low- and No-Calorie Sweetened Beverages as a Replacement for Sugar-Sweetened Beverages With Body Weight and Cardiometabolic Risk: A Systematic Review and Meta-analysis
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle McGlynn ND et al., JAMA Netw Open · 2022 PubMed ↗

(03)Zuckerhaltige Getränke sind mit einem höheren Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.

Health Effects of Sugar-Sweetened and Artificially Sweetened Beverages: Umbrella Review and Evidence-Based Consensus Statement of the Korean Diabetes Association and the Korean Nutrition Society
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Choi JH et al., Diabetes Metab J · 2026 PubMed ↗

(04)Der hohe Zuckergehalt in Softdrinks fördert Übergewicht und chronische Krankheiten.

Comprehensive review of carbonated soft drink consumption rates and their public health importance
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Urugo MM et al., BMC Public Health · 2026 PubMed ↗

(05)Hoher Konsum zuckerhaltiger Getränke kann Schlaf und psychische Gesundheit bei Jugendlichen verschlechtern.

How does sugar-sweetened beverage consumption relate to sleep and mental health in adolescents? A scoping review
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Di Nucci A et al., Front Nutr · 2025 PubMed ↗

(06)Zuckerhaltige Getränke stehen im Zusammenhang mit Gewichtszunahme und Stoffwechselproblemen.

Dietary sugar consumption and health: umbrella review
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Huang Y et al., BMJ · 2023 PubMed ↗

(07)Der Konsum zuckerhaltiger Getränke kann den Blutdruck negativ beeinflussen.

Fructose-containing food sources and blood pressure: A systematic review and meta-analysis of controlled feeding trials
Kritisch Meta-Analyse/Review Hintergrundquelle Liu Q et al., PLoS One · 2023 PubMed ↗

(08)Die Studie untersucht, ob Sojamilch als Ersatz für zuckerhaltige Getränke Vorteile für den Stoffwechsel bietet.

Rationale, Design, and Participant Baseline Characteristics of a Parallel Randomized Trial of the Effect of Replacing SSBs with Cow's Milk Versus Soymilk on Intrahepatocellular Lipid and Other Cardiometabolic Risk Factors in Adults with Obesity Who Consume Sugar-Sweetened Beverages: The Soy Treatment Evaluation for Metabolic health (STEM) Trial
Kritisch RCT Hintergrundquelle Erlich MN et al., Nutrients · 2026 PubMed ↗

Direkt untersucht heißt: Die Arbeit prüft dieses Lebensmittel selbst. Kategorie oder Zutat heißt: Die Übertragung auf das ganze Lebensmittel bleibt unsicher. Hintergrundquellen erklären nur den Rahmen und zählen nicht zur Studienbilanz.

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Häufige Fragen

Fragen zur Einordnung

Ist Eistee gesund?

Kritisch. Gezuckerter Eistee liefert viel freien Zucker; häufiger Verzehr erhöht das Diabetesrisiko.

Was zeigt die Studienlage?

Studien zu zuckergesüßten Getränken zeigen ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes und Übergewicht. Eine Auswertung nennt 27 Prozent mehr Diabetesrisiko (PMID 34444794). Veränderungen bei Leberfett und Insulinempfindlichkeit hängen vor allem mit zu viel Energie und Fruktose zusammen (PMID 35889803, 31935149). Eistee allein lässt sich dabei nicht vom übrigen Lebensstil trennen.

Was schränkt diese Einordnung ein?

Die meisten Daten stammen aus Beobachtungsstudien. Energiezufuhr, Bewegung und die übrige Ernährung beeinflussen die Ergebnisse.

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