Cola Zero
FrageAntwort

Ist Cola Zero gesund?

Urteil aus der Studienlage

Nicht abschließend geklärt.

Kurzfristig keine belegten Stoffwechsel-Risiken, aber die Langzeitwirkung auf Darm und Gehirn ist offen.

12
Studien
2012–26
Zeitraum
hoch
Sicherheit
StudienlageKurz erklärt

Die Evidenz zeigt konsistent, dass Cola Zero (NNS) bei moderatem Konsum keine akuten negativen Auswirkungen auf Glukose-, Insulin- oder appetitregulierende Hormonantworten hat. Während Beobachtungsstudien einen höheren BMI bei Konsumenten zeigen, ist dies primär auf umgekehrte Kausalität zurückzuführen. Die Kategorie der Süßstoffe wird als sicher für die Kalorienreduktion eingestuft, wobei potenzielle Effekte auf das Mikrobiom bisher überwiegend in präklinischen Modellen beobachtet wurden und klinisch nicht als kausal für Erkrankungen belegt sind.

Was einschränkt

Die Evidenz basiert oft auf kurzfristigen RCTs mit kleinen Stichproben; langfristige Auswirkungen auf das Mikrobiom und neurokognitive Aspekte sind noch nicht abschließend durch klinische Langzeitstudien am Menschen geklärt.

Sicherheit der Aussage

hoch
Wie sicher wir uns bei der Antwort sind — unabhängig davon, wie die Antwort ausfällt.

Originalquellen

Was sagen die Studien?

Ausgewertet: 12 begutachtete Studien, darunter 5 Meta-Analysen/Reviews und 5 randomisierte Studien (RCT). Stand: Juli 2026.

4 dafür7 neutral1 kritisch

(01)Süßstoffe in Cola Zero zeigen keinen klaren Vorteil bei Gewichtsverlust oder Stoffwechsel.

Neutral Meta-Analyse/Review Wen J et al., Nutr Rev · 2026 PubMed ↗

(02)Studien zeigen keine eindeutigen negativen Effekte von Aspartam auf Blutzucker oder Insulin.

Neutral Meta-Analyse/Review Boxall LR et al., Adv Nutr · 2025 PubMed ↗

(03)Es gibt keine klaren Belege für akute negative Stoffwechseleffekte durch Cola Zero.

Neutral Meta-Analyse/Review Zhang R et al., Nutrients · 2023 PubMed ↗

(04)Aspartamkonsum zeigt keinen Zusammenhang mit Veränderungen bei Blutzucker oder Körpergewicht.

Neutral Meta-Analyse/Review Santos NC et al., Crit Rev Food Sci Nutr · 2018 PubMed ↗

(05)Langzeitstudien liefern keine eindeutigen Beweise für gesundheitliche Risiken durch Süßstoffe.

Neutral Meta-Analyse/Review Azad MB et al., CMAJ · 2017 PubMed ↗

(06)Cola Zero mit Süßstoffen zeigt keine signifikanten Auswirkungen auf Blutzucker oder Hormone.

Neutral RCT Galicia-Ayala C et al., Nutrition · 2026 PubMed ↗

(07)Zwei Wochen Cola Zero beeinflussen den Blutzucker nicht negativ im Vergleich zu Wasser.

Dafür RCT Kim Y et al., Int J Environ Res Public Health · 2020 PubMed ↗

(08)Täglicher Konsum von Süßstoffen hat bei gesunden Erwachsenen keinen Einfluss auf den Stoffwechsel.

Dafür RCT Ahmad SY et al., Appl Physiol Nutr Metab · 2020 PubMed ↗

(09)Aspartam beeinflusst die Magenentleerung und Blutzuckerreaktion im Vergleich zu Wasser nicht.

Neutral RCT Kashima H et al., Nutr Res · 2019 PubMed ↗

(10)Konsumenten von Cola Zero haben eine geringere Kalorienaufnahme und bessere Ernährungsqualität.

Dafür RCT Hedrick VE et al., Nutrients · 2017 PubMed ↗

(11)Studien deuten auf mögliche neurotoxische Effekte von Aspartam im Gehirn hin.

Kritisch Review Fogel MN et al., Nutr Rev · 2026 PubMed ↗

(12)Süßstoffe in Cola Zero sind als sicher für den Verzehr eingestuft.

Dafür Studie Fitch C et al., J Acad Nutr Diet · 2012 PubMed ↗
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Häufige Fragen

Cola Zero – häufige Fragen

Ist Cola Zero ungesund?

Bei moderatem Konsum zeigen sich keine akuten negativen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, das Insulin oder appetitregulierende Hormone. Die langfristigen Auswirkungen auf das Mikrobiom und neurokognitive Aspekte sind durch klinische Langzeitstudien am Menschen jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Wie oft kann man Cola Zero trinken?

Die Studienlage deutet darauf hin, dass ein moderater Konsum keine akuten metabolischen Risiken birgt. Da die Evidenz jedoch primär auf kurzfristigen Studien basiert, machen die ausgewerteten Daten keine klare Aussage zu einer spezifischen Verzehrhäufigkeit.

Hilft Cola Zero beim Abnehmen?

Süßstoffe werden als sicher für die Kalorienreduktion eingestuft. Beobachtungsstudien, die einen höheren BMI bei Konsumenten zeigen, sind primär auf eine umgekehrte Kausalität zurückzuführen, nicht auf eine direkte Wirkung des Getränks.

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