Einordnung aus Studien, Nährwerten und Verarbeitung
Kritisch.
Keine direkt passende Studie. Die Studienlage stützt sich nur auf indirekte oder allgemeine Quellen.
Butter sollte aufgrund des Einflusses auf das LDL-Cholesterin und der Vorteile pflanzlicher Alternativen nur in Maßen genossen werden.
2
Studien
2023–26
Zeitraum
mittel
Sicherheit
StudienlageKurz erklärt
Was die Studien zeigen, ist eindeutig: Butter erhöht das LDL-Cholesterin stärker als pflanzliche Fette. Zudem kann Butter Entzündungsreaktionen nach dem Essen fördern. Beobachtungsstudien finden oft keinen klaren Zusammenhang zwischen Butter und dem Sterberisiko. Studien, die Lebensmittelgruppen vergleichen, belegen jedoch: Wer tierische Fette durch pflanzliche ersetzt, senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studienlage ist begrenzt, da sie kurzfristige Untersuchungen und sehr unterschiedliche Beobachtungsdaten mischt.
Was einschränkt
Was die Studien für Butter für sich allein zeigen, ist begrenzt. Viele Aussagen beziehen sich nur allgemein auf tierische Fette. Fachleute diskutieren kontrovers, wie wichtig der kurzzeitige Anstieg des LDL-Cholesterins durch Butter im Vergleich zu anderen gesättigten Fetten wirklich ist.
Sicherheit der Aussage
mittel Wie sicher wir uns bei der Antwort sind, unabhängig davon, wie die Antwort ausfällt.
Zusammensetzung und Verarbeitung
Was neben Studien zählt
Nährwerte und NOVA beantworten verschiedene Fragen. Beides fließt getrennt in die Einordnung ein.
Nährstoffprofil
Was steckt drin?
Das amtliche Referenzprofil enthält nennenswerte Vitamine oder Mineralstoffe. Die Werte gelten nur für die genannte Form; 100 g sind keine Portionsempfehlung.
717 kcal
Energie
81,1 g
Fett
51,4 g
Gesättigte Fettsäuren
24 g
Ungesättigte Fettsäuren
Ballaststoffe0 g
Zucker0,06 g
Salz*1,6 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren21 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren3 g
Vitamin A684 µg · 85,5 % NRV
Vitamin E2,3 mg · 19,3 % NRV
Vitamin K7 µg · 9,3 % NRV
Phosphor24 mg · 3,4 % NRV
Calcium24 mg · 3 % NRV
Selen1 µg · 1,8 % NRV
Einfluss aufs Urteil: Das Profil hat günstige und kritische Mengen; Portion und Gesamtverzehr entscheiden.
Die benannte Form wird aus Lebensmitteln gewonnen und vor allem zum Kochen oder Würzen genutzt.
Einfluss aufs Urteil: NOVA 2 beschreibt die Küchenzutat; Menge und Einsatz entscheiden über ihren Anteil am Urteil.
Grundlage: NOVA-Einordnung der benannten Grundform. Zusätze oder eine andere Produktform können die Gruppe ändern.
NOVA-Methode ↗
Gesamt: Studienlage, amtliches Referenzprofil und NOVA werden getrennt geprüft und gemeinsam eingeordnet. Die Referenzwerte gelten nur für die genau benannte Form.
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Originalquellen
Was sagen die Studien?
Ausgewertet: 2 begutachtete Studien, darunter 1 Übersichtsarbeit und 1 randomisierte Studie (RCT). Stand: August 2026. Belegnähe: 2 × Hintergrundquelle.
2 Hintergrundquellen, nicht mitgezählt
(01)Die Metaanalyse prospektiver Beobachtungsstudien verband den Ersatz bestimmter tierischer Lebensmittel durch pflanzliche Alternativen mit niedrigeren Herz-Kreislauf-, Diabetes- oder Sterberisiken. Sie belegt keine Ursache; die Vertrauenswürdigkeit lag je nach Ergebnis im niedrigen bis mäßigen Bereich.
Substitution of animal-based with plant-based foods on cardiometabolic health and all-cause mortality: a systematic review and meta-analysis of prospective studies
KritischMeta-Analyse/ReviewHintergrundquelleNeuenschwander M et al., BMC Med · 2023PubMed ↗
(02)Ein Frühstück mit Butter fördert Entzündungen stärker als eines mit Olivenöl.
A Western-Style Breakfast Induces a More Pro-Inflammatory Postprandial Response and Promotes Greater Macrophage Lipid Accumulation Compared to a Mediterranean-Style Breakfast in Obese and Normal-Weight Individuals
KritischRCTHintergrundquelleMatamoros-Domínguez A et al., Nutrients · 2026PubMed ↗
Direkt untersucht heißt: Die Arbeit prüft dieses Lebensmittel selbst. Kategorie oder Zutat heißt: Die Übertragung auf das ganze Lebensmittel bleibt unsicher. Hintergrundquellen erklären nur den Rahmen und zählen nicht zur Studienbilanz.
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Häufige Fragen
Fragen zur Einordnung
Ist Butter gesund?
Kritisch. Butter sollte aufgrund des Einflusses auf das LDL-Cholesterin und der Vorteile pflanzlicher Alternativen nur in Maßen genossen werden.
Was zeigt die Studienlage?
Was die Studien zeigen, ist eindeutig: Butter erhöht das LDL-Cholesterin stärker als pflanzliche Fette. Zudem kann Butter Entzündungsreaktionen nach dem Essen fördern. Beobachtungsstudien finden oft keinen klaren Zusammenhang zwischen Butter und dem Sterberisiko. Studien, die Lebensmittelgruppen vergleichen, belegen jedoch: Wer tierische Fette durch pflanzliche ersetzt, senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studienlage ist begrenzt, da sie kurzfristige Untersuchungen und sehr unterschiedliche Beobachtungsdaten mischt.
Was schränkt diese Einordnung ein?
Was die Studien für Butter für sich allein zeigen, ist begrenzt. Viele Aussagen beziehen sich nur allgemein auf tierische Fette. Fachleute diskutieren kontrovers, wie wichtig der kurzzeitige Anstieg des LDL-Cholesterins durch Butter im Vergleich zu anderen gesättigten Fetten wirklich ist.
Ist Butter gesund oder ungesund?
Diese Seite sagt zur Frage „gesund oder ungesund?“: Butter gilt als kritisch.
Veröffentlicht am · Zuletzt aktualisiert am · Herausgegeben von Ist das gesund? · Betrieb und technische Prüfung: Stephan Lucka · Maschinell erstellt, keine fachliche Einzelprüfung · So entsteht diese Bewertung
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